𝗗𝗶𝗲 𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁 𝗱𝗲𝗿 𝗔𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁 𝗶𝘀𝘁 𝗽𝘀𝘆𝗰𝗵𝗼𝗹𝗼𝗴𝗶𝘀𝗰𝗵 - 𝘂𝗻𝗱 𝗸𝗮𝘂𝗺 𝗷𝗲𝗺𝗮𝗻𝗱 𝘀𝗽𝗿𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗱𝗮𝗿ü𝗯𝗲𝗿

24.11.2025

Statistik zu den Kernfähigkeiten für das Jahr 2030

Ein Blick auf die Kompetenzmatrix der Zukunft (siehe Grafik WEF) zeigt: Die sogenannten „Core Skills 2030“ sind geprägt von psychologischen Anforderungen. Kreatives Denken, Resilienz, Selbstbewusstsein, Empathie, Motivation, soziale Einflussnahme; all das sind keine technischen, sondern mentale Fähigkeiten.

Was zunächst nach Humanismus im Zeitalter der Digitalisierung klingt, offenbart bei genauerer Betrachtung ein stilles Paradox: Die künftigen Kernkompetenzen sind innerpsychisch - aber das Verständnis dafür bleibt oberflächlich.

𝗣𝘀𝘆𝗰𝗵𝗼𝗹𝗼𝗴𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲 𝗦𝗸𝗶𝗹𝗹𝘀 𝗮𝗹𝘀 𝗻𝗲𝘂𝗲 𝗪ä𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴
Mehr als 60 % der Arbeitgeber erwarten, dass Fähigkeiten wie Resilienz, Selbstbewusstsein oder Kreativität noch wichtiger werden. Doch woher kommen diese Fähigkeiten eigentlich? Und warum sind sie plötzlich so zentral?

Die Antwort liegt im Inneren: In der 𝗺𝗲𝗻𝘁𝗮𝗹𝗲𝗻 Ö𝗸𝗼𝗻𝗼𝗺𝗶𝗲 𝗱𝗲𝘀 𝗜𝗻𝗱𝗶𝘃𝗶𝗱𝘂𝘂𝗺𝘀. Wer flexibel reagieren muss, braucht emotionale Regulierungsfähigkeit. Wer empathisch führen soll, braucht Zugang zu sich selbst.
Diese Kompetenzen sind keine Tools, sie sind innere Zustände, deren Entwicklung tief in Selbstwahrnehmung, Erinnerung, Imagination und Selbststeuerung wurzelt.

𝗗𝗶𝗲 𝘀𝘁𝗶𝗹𝗹𝗲 𝗞𝗿𝗶𝘀𝗲 𝗵𝗶𝗻𝘁𝗲𝗿 𝗱𝗲𝗺 𝗦𝗸𝗶𝗹𝗹-𝗛𝘆𝗽𝗲
Das Problem: Unternehmen reden über Skills, aber nicht über die psychischen Voraussetzungen, die sie ermöglichen. Sie erwarten Flexibilität, ohne emotionale Sicherheit zu schaffen. Sie fordern Kreativität, aber schaffen keine inneren Ruhe. Sie wünschen Resilienz, ohne das kollektive Erschöpfungspotenzial ernst zu nehmen.

𝗛𝗶𝗲𝗿 𝗴𝗿𝗲𝗶𝗳𝘁 𝗱𝗮𝘀 𝗠𝗼𝗱𝗲𝗹𝗹 𝗱𝗲𝗿 𝗶𝗻𝗻𝗲𝗿𝗲𝗻 Ö𝗸𝗼𝗻𝗼𝗺𝗶𝗲: Der Geist ist ein dynamisches Ressourcensystem - Emotionen und Erinnerungen wirken wie ökonomische Güter. Wer innerlich überlastet ist, hat keine Kapazität für Innovation. Wer mental fragmentiert ist, verliert die Fähigkeit zur Selbstregulation.

𝗩𝗼𝗻 𝗦𝗸𝗶𝗹𝗹𝘀 𝘇𝘂𝗿 𝗶𝗻𝗻𝗲𝗿𝗲𝗻 𝗔𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁
- Analytisches Denken braucht Klarheit, also mentale Entlastung.
- Selbstbewusstsein entsteht durch die bewusste Integration von Erinnerung und Identität.
- Empathie erfordert imaginative Kompetenz.
- Motivation ist ein Ergebnis von Sinnkopplung, nicht von Bonusmodellen.

𝗗𝗶𝗲 𝘄𝗮𝗵𝗿𝗲 𝗧𝗿𝗮𝗻𝘀𝗳𝗼𝗿𝗺𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻 𝗶𝘀𝘁 𝗶𝗻𝘁𝗿𝗼𝘀𝗽𝗲𝗸𝘁𝗶𝘃
Wenn Arbeit in Zukunft von psychologischen Skills getragen wird, dann brauchen wir nicht mehr Trainings, sondern mehr mentale Infrastruktur: Räume für Selbstreflexion, kollektive Erinnerung, emotionale Regulation.

Wer in die Zukunft investieren will, muss die innere Ökonomie des Menschen ernst nehmen.

𝗗𝗶𝗲 𝗙𝗿𝗮𝗴𝗲 𝗶𝘀𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁: 𝗪𝗲𝗹𝗰𝗵𝗲 𝗦𝗸𝗶𝗹𝗹𝘀 𝗯𝗿𝗮𝘂𝗰𝗵𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿?
𝗦𝗼𝗻𝗱𝗲𝗿𝗻: 𝗪𝗲𝗹𝗰𝗵𝗲 𝗶𝗻𝗻𝗲𝗿𝗲𝗻 𝗕𝗲𝗱𝗶𝗻𝗴𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 𝗲𝗿𝗺ö𝗴𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲𝗻 𝘀𝗶𝗲 ü𝗯𝗲𝗿𝗵𝗮𝘂𝗽𝘁?

Aus “Gedankenkapital”

Aus “Gedanken-kapital”

Die Zukunft der Wirtschaft ist psychologisch. Wie man mentale Ressourcen ökonomisch nutzt.

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